Architektur in den Konzentrations- und Vernichtungslagern war ein bewusst gestaltetes Instrument von Herrschaft, Terror, Ausbeutung und Massenmord. Sie strukturierte Wahrnehmung, Verhalten und Gewaltpraxis und war damit Teil des Verbrechens.
Zum Abschluss der Sonderausstellung „Auschwitz – Architektur der Vernichtung“ diskutieren deren Kurator Tomasz Lewandowski, die Kunsthistorikerin Stefanie Endlich und die Kunsthistorikerin Annika Wienert zusammen mit der Historikerin Michaela Raggam-Blesch über die Architektur der nationalsozialistischen Lager als Mittel von Kontrolle, Gewalt und Entmenschlichung – und wie wir uns heute daran angemessen erinnern.
Vor der Veranstaltung führt Tomasz Lewandowski um 18 Uhr durch die Sonderausstellung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.