Rechtsterrorismus.
Verschwörung und Selbstermächtigung 1945 bis heute
Über die Ausstellung
Rechtsterrorismus ist eine Bedrohung in Deutschland und weltweit. Die damit verbundene Gewalt richtet sich gegen einzelne Personen und Bevölkerungsgruppen und damit letztlich gegen die gesamte Gesellschaft. Rechtsterroristinnen und Rechtsterroristen planen und begehen Angriffe, Anschläge und Morde. Ihre Absicht ist es, Staat und Gesellschaft zu schwächen und ein Klima der Angst zu erzeugen.
Bergung der Opfer auf dem Oktoberfest München, 26./27. September 1980.
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Die Ausstellung macht die anhaltende Bedrohung durch Rechtsterrorismus anhand regionaler und internationaler Beispiele sichtbar und ordnet sie historisch ein – darunter das Oktoberfestattentat 1980 und die Morde des NSU zwischen 2000 und 2007. Deutlich wird, dass Rechtsterrorismus keine temporäre und lokale Erscheinung der Gegenwart ist, sondern ein ständiger Begleiter der deutschen und internationalen Geschichte.
Ort des Mordes an Enver Şimşek, erstes Mordopfer des NSU. Liegnitzer Straße, Nürnberg, 28. Dezember 2012.
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Ein besonderer Fokus liegt auf der Perspektive der Opfer und Betroffenen, ihren Erfahrungen von Trauer, Trauma und dem Kampf um Anerkennung. Zugleich wird der gesellschaftliche und juristische Umgang mit solchen Verbrechen hinterfragt.
Begleitprogramm
Obersalzberger Gespräch „Unter Grund“
Lesung mit Autorin Annegret Liepold, musikalisch begleitet von Maxi Pongratz.
09.07.2026, 19 Uhr / Dokumentation Obersalzberg
Eintritt frei / anmeldung@obersalzberg.de
Öffentlicher Rundgang (90 Minuten)
Ab 12. Juni jeden Dienstag, 11 Uhr
Durch die Dauer- und Sonderausstellung
Workshop „Rechtsextremismus unter der Lupe“
Schwerpunkt Terror (4 Stunden)
Ab 12. Juni buchbar