Idyll und Verbrechen – Hitler und der Obersalzberg
Der Begleitfilm zur Dauerausstellung „Idyll und Verbrechen“ ist auf YouTube verfügbar.
Idyll und Verbrechen – beides prägt den Obersalzberg bis heute.
Der idyllische Ort in den Berchtesgadener Alpen war ab 1928 Adolf Hitlers Wohnort. Hier inszenierte sich der Diktator als vermeintlich sympathischer Kanzler für die NS-Propaganda und empfing Staatsgäste vor der beeindruckenden Bergkulisse. Repräsentative Bauten wie das Kehlsteinhaus entstanden, während das alte Bergbauerndorf Obersalzberg verschwand. Zugleich planten und entschieden Hitler und sein engster Kreis hier die Beseitigung der Demokratie, den Beginn des Zweiten Weltkrieges und die Verfolgung und Ermordung von Millionen von Menschen.
Der Begleitfilm zur Dauerausstellung „Idyll und Verbrechen“ zeichnet die Geschichte des Obersalzbergs eindrucksvoll nach: vom Bergbauerndorf über Hitlers Machtzentrale bis hin zum heutigen, touristisch geprägten Erinnerungsort. Grundlage sind zahlreiche historische Aufnahmen, die die Umbrüche am Obersalzberg veranschaulichen.